Rumänische Straßenhunde: Mit PAU in Brüssel

Immer noch werden rumänische Straßenhunde grausam getötet. Das lässt uns keine Ruhe. Deshalb war VIERGLÜCK-Gründerin Jasmin Ellger als Stellvertreterin der von ihr ins Leben gerufenen Tierrechtsorganisation People & Animals United (PAU) im EU-Parlament in Brüssel.

„Das rumänische Straßenhunde nach wie vor grausam getötet werden ist ein Skandal, den das EU-Parlament endlich zur Kenntnis nehmen und Schritte dagegen unternehmen muss“, findet Jasmin Ellger, Gründerin von VIERGLÜCK und der Tierschutzorganisation PAU. Am 20. November war sie deshalb im EU-Parlament in Brüssel und gab denen ihre Stimme, die nicht für sich selbst sprechen können: Den heimatlosen Hunden.

Anlass für Ihre Reise war die Premiere des Films „Ein Hundeleben: Die heimatlosen Hunde von Rumänien“, zu der MdEP Stefan B. Eck und die Tierrechtsorganisation „Eurogroup for Animals“ ins EU-Parlament eingeladen hatte sowie die am folgenden Tag stattgefundene Konferenz gegen illegalen Online-Handel mit Hundewelpen. Bei dieser Gelegenheit sprach der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck erneut unter anderem mit PAU-Kooperationspartner Claudiu Dumitriu aus Rumänien und Jasmin Ellger. Der Inhalt des Gesprächs waren mögliche Maßnahmen zum Schutz der rumänischen Straßenhunde.

Filmpremiere: Ein Hundeleben

Den Auftakt der Veranstaltung machte die Premiere des Films „Ein Hundeleben: Die heimatlosen Hunde von Rumänien“ von Maria Slough. Der aufrüttelnde Film zeigt das harte Leben der rumänischen Hunde auf der Straße. Und auch das zu Herzen gehende Engagement vieler Menschen, die sich dem Schutz und der Hilfe dieser heimatlosen Fellnasen verschrieben haben. Die Regisseurin Maria Slough und der Schauspieler Peter Egan hielten dazu eine bewegende Keynote. Claudiu Dumitriu und Robert Smith, Kooperationpartner von PAU, sprachen in ihrer Keynote zum wiederholten Male über die untragbare Situation in Rumänien und zeigten auf wie eine humane Umsetzung des „Dog Management“ erfolgen kann. Robert Smith und sein Team haben dies bereits vor Jahrzehnten in Oradea umgesetzt und bewiesen. „Der politische Wille, gerade seitens der EU, fehle, um nachhaltig etwas für die Tiere zu bewegen. Aber eine Besserung könne nur von oben oder von der EU kommen, damit wäre das Problem ziemlich leicht zu lösen.“, äußerte Claudiu Dumitriu zum wiederholten Male. Grundsätzliche müsse man über neue Wege nachdenken, wie man die Mauern der Ignoranz einreißen könne. Im Anschluss waren die anwesenden TierschützerInnen eingeladen über Maßnahmen die zur Verbesserung der Streunerhunde in Rumänien führen zu diskutieren.

Unser Appell: Helft mit!

Besonders ermutigt und erfreut hat uns das Schlusswort des Europa-Parlamentariers Stefan Bernhard Eck: „Das Thema ist für mich nicht vom Tisch, solange in Rumänien Streunerhunde grausam getötet werden. Ich werde die politisch Verantwortlichen in Rumänien und in der EU anprangern. Und vor allem sollen die rumänischen EU-Abgeordneten wissen, dass für uns Aufgeben nicht in Frage kommt“, sagte er. Die Veranstaltung endete mit Ecks Appell für eine vegane Lebensweise zum Wohle aller Tiere. Wir von VIERGLÜCK schließen und diesem Appell an und laden euch alle ein, euch ebenfalls für rumänische Straßenhunde und eine vegane Lebensweise zu engagieren: Unterstützt eine der vielen Tierschutzorganisationen oder rettet einen rumänischen Straßenhund und gebt ihm ein Zuhause, wenn ihr könnt und wählt zum Wohl aller Tiere auch für euren Vierbeiner eine vegane Ernährung!